Kirche Kermen

Die Kirche von Kermen ist eine der kleinsten im Kirchenkreis und zugleich diejenige mit dem ungewöhnlichsten Grundriss. Sie besteht aus einem rechteckigen Saal mit halbrundem Abschluss, wie er sonst bei spätgotischen Kirchen vorkommt. Das regelmäßige Feldsteinmauerwerk, das Rundbogenportal und die noch erkennbaren romanischen Fenster weisen jedoch auf eine Entstehung um 1200 hin. Die Glocke stammt aus der Zeit um 1300. Nach schweren Kriegsschäden 1945 wurde die Kirche bis 1952 ohne seinen Dachreiter mit Ziegeln und Glasbausteinen wieder aufgebaut. Herausragend ist der barocke Kanzelaltar von 1711. Der Kanzelkorb wird flankiert von voll-plastischen Figuren der Heiligen Petrus und Paulus. Dieser wunderschöne Altar mit besonders qualitätvoller Schnitzarbeit ist in seiner originalen Fassung mit Marmorierung, leuchtendem Blau, Weiß und mattem Gold erhalten.

 

Geplant ist im Rahmen des Projektes „Lichtungen“ die Neugestaltung der Fenster durch den Glasgestalter Günter Grohs  (*1958). Umgesetzt sind das erste von drei großen Segmentbogenfenstern im Kirchenschiff und zwei kleine Emporenfenster, die mit ihren Formen von Butzen und Mondscheiben an barocke Kirchenfenster erinnern, wobei dieses serielle Schema mit phantasievollen Störungen im Sinne von „Aufbruch“ variiert wird.

Für die Kirche Kermen ist ein großes Sanierungsvorhaben in Planung.

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Informationen zu den Kirchenbüchern

Kermen hat mit Steckby bis 1919 ein Kirchspiel gebildet. Seitdem wird Kermen von Eichholz mitverwaltet.
Für Steckby beginnen die Kirchenbücher 1649.

Anschrift
Ev. Regionalpfarramt Zerbst-Lindau
Schloßfreiheit 3
39261 Zerbst/Anhalt
Telefon: 03923-785966
oder Telefon: 03923-487236
regionalpfarramt-zerbst@kircheanhalt.de

 
Öffnungszeit Kirchenbüro
Montag: 09.00 - 13.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch: 09.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag: 09.00 - 13.00 Uhr
Freitag: 09.00 - 13.00 Uhr

 

  
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