St Marien Ankuhn

Bildrechte: Gunnar Hollenbach / immo-hollenbach.de

 

St. Marien war die ehemalige Kirche des 1214 gegründeten Nonnenklosters von Zerbst. Um 1200 wurde die Feldsteinkirche als dreischiffige Basilika errichtet. Die Seitenschiffe bestanden nur bis ins 15. Jahrhundert. Das heutige Schiff zeigt noch die verschlossenen Bögen zu den Seitenschiffen und das romanische Portal im Westen. Der romanische Chor mit Apsis wurde 1585 durch einen gotischen Chorraum mit polygonalem Abschluss und Spitzbogenfenstern ersetzt. Nach schweren Kriegsschäden 1945 war die Kirche eine Ruine. Nur der Chor erhielt ein Notdach, wurde 1991 durch eine Stahl-Glas-Wand vom Kirchenschiff getrennt und in dieser Form als Kirche genutzt. Besonders wertvoll sind der Torso einer Christusfigur und die Schlusssteine im Chorgewölbe mit Darstellungen von Maria und dem Lamm Gottes mit der Siegerfahne. Vom romanischen Teil blieben nur noch die Umfassungsmauern erhalten. Neben der Kirche steht ein hölzerner Glockenturm, der eine kleine Glocke aus der Klosterzeit um 1250 trägt.

In St. Marien Ankuhn finden regelmäßig Gottesdienste sowie Gemeindeveranstaltungen statt.

St Marien Ankuhn Ruinenteil

Bildrechte: Gunnar Hollenbach / immo-hollenbach.de

Informationen zu den Kirchenbüchern
Die Kirchenregister beginnen 1606. Das Sterberegister hat Lücken bei den Jahren 1619 bis 1680.

 

Anschrift
Ev. Regionalpfarramt Zerbst-Lindau
Schloßfreiheit 3
39261 Zerbst/Anhalt
Telefon: 03923-785966
oder Telefon: 03923-487236
regionalpfarramt-zerbst@kircheanhalt.de

 
Öffnungszeit Kirchenbüro
Montag: 09.00 - 13.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch: 09.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag: 09.00 - 13.00 Uhr
Freitag: 09.00 - 13.00 Uhr

 

  
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